Herzlich Willkommen auf der Homepage der
Theatergruppe Brand

Hier stellen wir Ihnen unsere Theatergruppe vor. Wir zeigen Ihnen was wir auf die Bühne gebracht haben und bringen, und was wir sonst noch so alles unternehmen.

Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie uns einmal in Brand im Mehrzwecksaal besuchen, wenn es heißt:

Vorhang auf bei der Theatergruppe Brand!

Neues von der Theatergruppe

Alles Gute unseren Theaterkollegen

Carina und Christian haben vergangenem Samstag Ihre Liebe zueinander gekräftigt und sind vor den Traualtar getreten.

Ein solch festliches Ereignis zehrt an den Kräften. Wir als Theatergruppe wissen wie es sich anfühlt im Rampenlicht zu stehen.
Doch wir kennen Hilfsmittel die einem vor, während und nach einem Auftritt schnell wieder Energie bringen.

Erfrischungen in Form von Kaltgetränken wirken da wahre Wunder. Und so warteten wir mit einem frisch eingeschenkten Bier, um dem Hochzeitspaar zu gratulieren und es zu stärken.
Damit aber nicht genug. Als frisch Verheiratete und frisch gestärkt gilt es erst einmal zu zeigen, wie gut Sie zusammenarbeiten.

Dafür mussten Sie ein “paar” Nägel, mit vielleicht nicht unbedingt geeignetem Werkzeug, einklopfen.

Wir wünschen Carina und Christian alles Gute.

Ein gutes Wochenende liegt hinter uns

Wir als Theatergruppe finden es wichtig, Meinungen und Interessen all unserer Mitglieder zu vertreten, damit unser Vereinsleben bunter wird.
Dazu gehören die “alten Hasen” ebenso wie unsere Jugendgruppe. Aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren die Vorstandschaft vergrößert. Die freien Plätze sind für zwei Vertretter der Jugend reserviert.
Bisher haben Leonie Reiß und Hannes Scherm diese Aufgabe übernommen.

Doch alle zwei Jahre stehen Neuwahlen an. Daher traff sich die Jugendgruppe der Theatergruppe am vergangenen Samstagnachmittag um Ihre beiden Sprecher zu wählen.

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Jugendgruppe der Theatergruppe bei der Wahl Ihrer Vertreter für die Vorstandschaft

Und die Jugend hat gewählt. Sie schickt Leonie Reiß und Sarah Glowka als Vertreter in die Vorstandschaft der Theatergruppe.
Wir danken Hannes Scherm und Leonie Reiß für die Arbeit als bisherige Repräsentanten der Jungend in der Vorstandschaft und beglückwünschen Leonie Reiß und Sarah Glowka als neue Jugendsprecher.

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Die neuen und bisherigen Jugendsprecher. (v.l.n.r. Sarah Glowka, Hannes Scherm u. Leonie Reiß)

Doch damit endete das Wochenende noch nicht. Am Abend traffen sich die “großen” zur Mitgliederversammlung in Grünberg. Auch dort standen Neuwahlen auf dem Tagesprogramm.
Die Vorstandschaft begrüßt als neue Jugendsprecherin Sarah Glowka und bisherige Sprecherin Leonie Reiß auch Hannes Scherm als zusätzlicher Beisitzer.

 

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Chaos im Laden

Vorhang auf, “Aaaah” – und schon brandet Applaus auf. Schauplatz war der Brander Mehrzwecksaal, gegeben wurde das Volksstück “Chaos im Laden” von Tobias Landmann, das mit viel Vorschusslorbeeren startete.

Vorschusslorbeeren könnte man das nennen, was sich hier ereignet; also jemanden Lohn geben, bevor dieser erarbeitet ist. Wofür? Er galt dem Bühnenbild. Es fehlte die übliche Landhausstube, der fast obligatorische Kachelofen, und es war auch keine Wirtsstube. Mal was anderes, und das auch sprachlich. Ein hochdeutsches Stück “übersetzt” in perfekte oberpfälzische Mundart. Gut gelungen!

Aus einer Ladeneinrichtung bestand das Bühnenbild, vielfältig und farbenfroh bestückt und in vielen Details realistisch, fast wie im richtigen Leben. Selbst die Türklingel war funktionsfähig eingebaut, da hatte der Vorsitzende der Theatergruppe Brand in seinen Dankesworten am Ende wohl recht, wenn er erklärte, dass so ein Bühnenbild nicht in zwei Tagen zu erstellen ist.

Es gibt gleich nochmal Applaus. Veronika Kraus und später Markus Philipp, die tragenden Säulen des Ensembles, treten auf, und da kommt beim Stammpublikum – die meisten Besucher gehören dazu – Freude auf. Jetzt wird schwungvoll agiert, witzig und pointiert gesprochen und mit Freude Theater gespielt. Nun sind die Geschäftsleute Cordula und Fritz Knaller auf der Bühne und das Chaos, von den beiden angerichtet, kann sich entwickeln.

Suche nach Verstärkung

Es wird turbulent, als die beiden – getrennt voneinander – ihre Anzeigen in der Tageszeitung lesen; jeder hat auf der Suche nach Verstärkung im Geschäft seine eigene Annonce aufgegeben. Jeder in seiner Note und in einem ganz persönlichen Stil. Die Chefin sucht einen männlichen Verkäufer und bringt dies sehr sachlich und kompetent zum Ausdruck. Leider ist die des Chefs etwas verunglückt, wirkt äußerst zweideutig und erscheint auch noch unter “Bekanntschaften”. Das führt zu Verwirrungen, Verwechslungen und gegenseitigen Vorwürfen bis hin zum Vertrauensbruch, der am Ende in eine Trennung zu münden droht.

“Chaos im Landen” ist eine turbulente und abwechslungsreiche Verwechslungskomödie mit vielen witzigen und urkomischen Szenen, Gesprächen und Sticheleien. Von nun an werden alle fremden Kunden als mögliche Bewerber eingestuft. Und da kann es schon etwas dick kommen. Abhilfe ist da in Form der Besenkammer, die dann auch schon mal mit zwei falsch identifizierten Bewerbern besetzt ist, so dass ein dritter keinen Platz mehr hat. Da ist Sohn Gerald (Hannes Scherm), für den Vater ein potenzieller Nachfolger, der aber lieber studieren will. Seine Freundin (Elena Reiß) muss erst in die Besenkammer. Weibliche Bewerberin! Soweit ist Fritz noch nicht! Das muss er seiner Cordula erst langsam verklickern.

Ähnlich geht’s dem Architekten (Torsten Erhardt), den Cordula aus der Schusslinie nimmt und als zweite Person in die Besenkammer verbannt. In die Turbulenzen lässt sich eine nicht einbinden: Klara, die Pfarrköchin (Carmen Lehnert) – moralisch höchst anspruchsvoll und “Speerspitze des Erzengels Michael” – taucht stets zur richtigen Zeit auf, um Kleinigkeiten einzukaufen und dabei ihre schier grenzenlose Neugier zu befriedigen.

Viele weitere Personen werden nach und nach ins ständig wachsende Chaos eingebunden. Freund Rudolf (Rudolf Söllner), der ein Grundstück hat und eine Tochter, die er und Fritz gerne mit Gerald verkuppeln möchte. Ein Supermarkt könnte so entstehen. Und einen Freund (Christof König) gibt es auch, der die Absicht des Chefs, eine weibliche Mitarbeiterin einzustellen, unterstützt. Auch die ernsthaften Bewerber gibt es: Ottfried Dudel. Fälschlicherweise als Architekt identifiziert, liefert Tobias König als grenzenlos aufgeregt und verwirrtes, jedes Selbstwertgefühls entbehrendes Individuum eine äußerst reife Leistung ab. Iris (Lisa Bayer) möchte sich auch bewerben, vergibt sich aber schon wegen ihres Aussehens und Auftretens jegliche Chance.

Auch Pfarrer in Nöten

Rudolfs Tochter (Maria König), die eigentlich verkuppelt werden sollte, setzt nun dem Chaos die Krone auf, und da kann selbst der Pfarrer (Maximilian Hars) nicht mehr helfen, der in wenigen Minuten soviele Vergehen auf einmal registriert wie sonst das ganze Jahr über im Beichtstuhl. Der dritte Akt muss es bringen und er enttäuscht die Besucher nicht.

Das Stück lebt von der Vielzahl der Personen und der damit möglichen Verwechslungen. Das Ambiente des Ladengeschäfts als Verschmelzungspunkt der in einem Dorf zusammenlaufenden richtigen und falschen Informationen, gibt dem Chaos seine besondere Note. Dahinter steht Spielfreude der Akteure und der ungebremste Wille, die Sache am Laufen zu halten. Regisseurin Veronika Söllner erhielt verdienten Applaus für die Vielfalt ihrer Ideen in Bezug auf Maske, Bühnenbild und Inszenierung.

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