Herzlich Willkommen auf der Homepage der
Theatergruppe Brand

Hier stellen wir Ihnen unsere Theatergruppe vor. Wir zeigen Ihnen was wir auf die Bühne gebracht haben und bringen, und was wir sonst noch so alles unternehmen.

Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie uns einmal in Brand im Mehrzwecksaal besuchen, wenn es heißt:

Vorhang auf bei der Theatergruppe Brand!

Neues von der Theatergruppe

Sommertheater 2019

190608_Theaterplakat.indd

Gruseln auf Bayrisch

In der Gemeinde Brand verbindet man die „Kirwa“ im Oktober schon immer mit der Theatergruppe Brand. Von Anfang kümmerte sich ihr Gründer Tobias Reiß nicht nur um das Bühnengeschehen, er sorgte auch dafür, dass sich die Theatergruppe um das Wiederbeleben alter Bräuche bemühte und das mit Erfolg. Da zogen dann „Kirwa-Boum“ und „Kirwa-Moidl“ durchs Dorf, wobei sich das Erscheinungsbild Jahr für Jahr änderte. Nicht nur der obligatorische Leiterwagen war Teil des Zuges. Immer größer wurde die Zahl der mitgeschobenen Kinderwagen. Später wurde diese zugunsten Lederhosen tragender Kinder wieder kleiner und schließlich trugen auch sie Dirndl und Lederhosen in Jugend- und Erwachsenen-Größen. Jugendarbeit wie sie besser und intensiver gar nicht sein kann; und diese Konsequent zahlt sich nun aus. Der Schauspieler-Nachwuchs ist da, die Theatergruppe ist ein engagierter und rühriger Verein und schön langsam übernehmen die, die damals in den Kinderwagen lagen, das Ruder. Vorsitzender Jochen Erhardt kann „seine“ jungen Schauspieler gar nicht genug loben. Sie sind interessiert, willig, engagiert und konzentriert; „ein schönes Arbeiten mit ihnen. Manches Mal leichter als mit den Großen; die jungen hören zu und lassen sich was sagen!“ Den Eltern ist das sehr recht, wenn die Kinder und Jugendlichen eine Gelegenheit zu wertvoller Freizeitbeschäftigung haben und eine Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen. Es ist ja kein geringer Aufwand, wenn jemand auf die Bühne will: Rollen erlesen und lernen, Proben besuchen; Maske und Kostüme anpassen lassen und vieles mehr. Gab es vor einigen Jahren schon einmal ein Oper-Air mit dem Nachwuchs, verzichteten die Großen in diesem Jahr ganz auf die Bühne im Mehrzwecksaal und überließen sie Kindern und Jugendlichen, während sie selbst backstage agierten. In seiner Begrüßung steifte Vorsitzender Jochen Erhardt auch die neue Lichttechnik im Saal, dankte Technikern, Tontechnikern, Bühnenbilderstellern und Maskenbildnern, die bis zum letzten Tag wirklich ganze Arbeit geleistet hatten. Die Akzeptanz durch das Publikum war keineswegs geringer als sonst. Schon lange vor Beginn des Stücks „Der bayerische Vampir“ konnte man für alle Termine lesen: „Leider ausverkauft!“ Entsprechend vollbesetzt war der Mehrzwecksaal bei der Premiere. Aus nah und fern kommen die Freunde des Laienschauspiels nach Brand und fragen oft schon im Spätherbst nach dem neuen Programm und nach dem Beginn des Kartenvorverkaufs.
Um einen bayerischen Vampir ging es dieses Mal und schon der Titel verrät, dass die Theatergruppe das bekannte Klischee verlassen hatte, und auch die Anforderungen an die Schauspielerinnen und Schauspieler war anders: Ein bayerischer Vampir und alle, die darum herum agieren, sprechen bayerisch, in Brand noch einmal den regionalen Gegebenheiten angepasst: also oberpfälzisch! Das können nun viele gar nicht mehr und das bedeutete, Extra-Stunden zum Erlernen des Textes in oberpfälzer Mundart. Feststellen konnte man dies nur ganz vereinzelt; gut gelungen also. Und da gab es noch ein Problem: Jochen Erhardt hatte mehr Schauspieler als das Stück Rollen hergab. Die Lösung hielt ihn und seine Frau erst einmal viele Stunden am Schreibtisch fest: das Stück leicht verändern, Rollen dazu erfinden und anpassen! Am Schluss waren alle dabei und das war wichtig, um keinen jungen Schauspieler enttäuschen zu müssen. Vier Dorfratschen traten immer wieder zwischen den acht Szenen auf, eine davon besonders „gscheit und gesprächig“ und eine verriet gar, dass sie aus der Nachbarortschaft stammte, was die „Ördbörtortn“ verriet. In köstlichen kurzen Dialogen schafften sie die Verbindung zwischen den Szenen, auch zu den Schauspielern. Sie wurden als gewinnbringende, sehr unterhaltsame Einlagen empfunden. Etwas ungewöhnlich, wenn Kinder in solche Erwachsenrollen schlüpfen, aber wenn sie es so überzeugend machen, warum nicht! Hatten die ersten Szenen Personen und Handlung vorgestellt, ging es gruselig weiter.
In einem ruhigen Ort in Niederbayern um 1900 passiert Jahr und Tag nichts Aufregendes. Zumindest meint man das. Doch plötzlich stirbt Lucas, ein Außenseiter im Dorf, ohne seinem besten Freund Michi zu seiner geliebten Lisa verholfen zu haben. Die Beerdigung lässt es den Besuchern kalt über den Rücken laufen. Mit entsprechender Musik zieht der Leichenzug durch den Saal zu Bühne und dort findet das Ritual statt. Pfarrer, Ministranten und Dorfbewohner sind überaus traurig. Schauspielerisch ein Highlight an diesem Abend. Vor allem Lisa kann Lucas` Tod nur schwer verkraften. Das sollte sich ändern! Bald entsteigt Lucas dem schwarzen Sarg und wird vorerst nicht mehr gesehen. Die Dorfbevölkerung stellt fest, dass ein Vampir sein Unwesen treibt, für Menschen ungefährlich, ihm genügt das Blut von Hühnern und Katzen. Herrlich! Solche Szenen, die man nur in hochdeutscher Spreche kennt, einmal im Dialekt zu erleben. Verbunden mit überzeugender Darstellung löst das immer wieder Lachsalven aus; etwa als Lucas, der Vampir von einem alkoholisierten Opfer ablässt und dieses feststellt: „Is ewer da Teifl a nu knaschig!“ Lucas treibt weiter sein Unwesen im Wald, will durch Beteuerung seines für Menschen ungefährlichen Verhaltens wieder unter die Leute. Doch trauen ihm vorerst nicht. Um nun seinem Freund Michi doch noch zu dessen Glück verhelfen zu können, muss sich Lucas, der bayerische Vampir, etwas Besonderes einfallen lassen, denn die Zeit drängt. Die Dorfbewohner wollen den Vampir um jeden Preis loswerden. Es muss zu einem guten Ende führen, wenn ein Vampir ein Bayer ist und das auch noch im Volksschauspiel. Lucas gelingt das Vorhaben und schon wird er von der Frau, die ihn einst gebissen hat – auf der Bühne taucht sie nie auf – gerufen und beide ziehen sich auf den Schneeberg zurück. Und das Dorf hat wieder seine Ruhe! Ein überzeugender Abend mit einigen großartigen schauspielerischen Leistungen ging zu Ende und das Publikum dankte mit kräftigem Applaus! Ein Besucher sprach`s aus: „Einer erfolgreichen Zukunft des Laienschauspiels in Brand seht nichts im Wege!

Theater_2019-Gruppe_1_zugeschnitten

Jugendtheater im Januar

„Zieh den Kreis nicht zu klein!“ lautet der Titel eines der neuen geistlichen Lieder.
Die Theatergruppe hält sich daran und lässt ihn sogar noch offen. „Theater einmal anders!“ heißt es im 2019. Die „Alten“ machen eine Pause und die Jugend bekommt die „Prime Time“ im Verein. Spätestens beim Kirwa-Umzug wird alle Jahre deutlich, dass die Theatergruppe Brand eine überaus aktive Truppe ist und vor allem wertvolle Jugendarbeit betreibt. Die Geburtsstunde der Jugend liegt schon sechs Jahre zurück und geschah bei einem Workshop im Rahmen des Ferienprogramms. Im Anschluss folgten einige kleinere Auftritte wie beim KAB Seniorennachmittag oder beim Pfarrfamilienabend. Die ersten größeren Stücke wurden 2013 beim Benefiztheater, welches gemeinsam mit der Lebenshilfe veranstaltet wurde, auf die Bühne gebracht. 2014 fand erstmals eine eigene Veranstaltung statt, die nur von der Jugend gestaltet wurde. An einem Samstagnachmittag platzte der Saal bei einem Kaffee- und Kuchen-Theater buchstäblich aus allen Nähten. Erstmalig wurde im Jahr 2015 bei einem open Air Theater hinter dem Mehrzwecksaal ein größeres Stück der Jugend im Angriff genommen. Das Piratenstück ist heute noch in bester Erinnerung. 2016 wirkte die Jugend beim 30-jährigen Vereinsjubiläum mit. Sie spielten den ersten Einakter, welchen die Theatergruppe 1986 im Pfarrheim aufgeführt hatte und stellte die Vereinschronik in Form eines Schwarzlichttheaters dar. Ein besonderes Highlight war die Gestaltung des „regen Abends“ im Zuge des Max- Reger- Jahres 2016. Szenen um und mit Max Reger kamen auf die Bühne und der Lebenslauf von Max Reger wurde als Schattentheater nachgestellt. Zwischenzeitlich ist die Jugend auch fest in der Satzung des Vereins verankert, stellt zwei Jugendsprecher, die einen festen Platz in der Vorstandschaft haben. Die Jugendgruppe leistet große Unterstützung bei allen Veranstaltungen im Verein und ist zu einer festen Größe und Stütze geworden. Mit der Jugend versucht die Theatergruppe auch immer mal wieder Neues auszuprobieren, Schritt für Schritt auch einmal mal ein anderes Genre des Theaters. Die Erhaltung der Mundart spielt jedoch nach wie vor eine wichtige Rolle.
Im Januar 2019 ist die Jugend am Zug. Zur traditionellen Theater-Saison bringt die Jugend erstmals ein abendfüllendes Stück auf die Bühne im Mehrzwecksaal. Eine bayerische Gruselkomödie wird es werden rund um einen Vampir. In zwei Akten und acht Szenen geht das Stück über die Bühne und verspricht eine andere Art der Unterhaltung. Selbstverständlich wird in Mundart gespielt und ein Schuss schwarzer Humor ist zugesagt.
Karten gibt es ab kommenden Montag ab 9.00 Uhr über die Homepage www.theatergruppe-brand.de, in der Gemeindekanzlei im Rathaus oder direkt bei www.okticket.de.

Probenauftakt

Aktuelle Termine
  • 21.06.2019 Stammtisch
  • 20.07.2019 Sommertheater
  • 21.07.2019 Sommertheater
  • (16.08.2019 Stammtisch)
  • (20.09.2019 Stammtisch)
  • 19 – 21.10.2019 Kirwa
  • (15.11.2019 Stammtisch)
  • (20.12.2019 Stammtisch)

 

Stand 09.06.2019
Ankündigungen