Jahreshauptversammlung 2023

Auf einen sehr gelungenen Neustart nach der Pandemie blickte die Theatergruppe Brand bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Der überaus gute zahlreiche Besuch, sowie die Altersstruktur der Besucher spiegelt so auch das aktuelle Vereinsleben wider.

Stolz sprach auch der zweite Bürgermeister Christian Drehobel in seinem Grußwort für die Gemeinde davon, dass er sehr froh ist, auch als Vereinsmitglied der Theatergruppe anzugehören. Die Gemeinde ist glücklich darüber einen Verein wie die Theatergruppe im Dorf zu haben, die sich aktiv einbringt. Dazu zählt die Beteiligung an der Sommerlounge und im alljährlichen Ferienprogramm, die Aufrechterhaltung der Kirwa Tradition und die Bereicherung des kulturellen Lebens der Gemeinde Brand seit nun bald 40 Jahren. Wenn man auf die Mitgliedersituation schaut, braucht einen vor der Zukunft der Theatergruppe nicht bange zu werden. Bürgermeister Bernhard Schindler konnte nicht persönlich nicht teilnehmen, hat es sich aber ebenfalls nicht nehmen lassen, seinen Dank und Anerkennung als kurzes schriftliches Grußwort zu übermitteln.

Den Bericht der Vorstandschaft brachte der stellvertretende Vorstand Hilmar Zaus vor und berichtetet von einer Vielzahl von durchgeführten Veranstaltungen. Neben dem Ferienprogramm, waren eine gelungene Kirwa sowie eine überaus erfolgreiche Theatersaison mit dem Boandlkramerblues im Januar die Höhepunkte im vergangenen Jahr. Der Dank gilt den engagierten Mitgliedern, aber auch besonders der Gemeinde für eine immer gute Zusammenarbeit. Kassier Maximilian Hars berichtete von einer guten Kassenlage.

Freilichtbühne als Traum

In einem Ausblick sprach Vorstand Jochen Erhardt eine Vielzahl von Möglichkeiten an. Die Theatergruppe habe sehr viele gute und engagierte Mitglieder, die gern viel leisten und auch viele davon wieder auf die Bühne wollen. Obwohl dieses Jahr bereits rund 25 Teilnehmer auf der Bühne waren, gibt es noch immer einen großen Pool von weiteren Spielern, die gern wieder oder sich auch das erste Mal versuchen wollen. Und auch die nächste Generation steckt schon in den Startlöchern. Dies sei auch eine Verpflichtung für den Verein, allen so gut es gehe auch die Möglichkeiten zu geben. Mit nur einer Saison im Januar wird man dies aber nicht erfüllen können und daher wird nun versucht weitere Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Besonders würde die Gruppe eine zusätzliche Spielzeit im Sommer auf einer Freiluftbühne reizen. Auch könnte man dann die verschiedenen Genres des Theaters besser bedienen. Jedoch ist hier hinsichtlich der Ausstattung und mögliche Spielstätten noch einiges Organisatorisches zu klären.

Über die nächsten Theaterprojekte wird sich ein kleines Regieteam demnächst Gedanken machen.

Hilmar Zaus 25 Jahre als zweiter Vorstand aktiv

Ein Jubiläum wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung auch noch begangen. Im Namen des gesamten Vereins bedankten sich Wolfgang Scherm und Jochen Erhardt bei Hilmar Zaus für sein nun 25-jähriges Engagement als stellvertretender Vorstand. Insbesondere Organisatorisches im Verein und viele Aufgaben, die in der Öffentlichkeit nicht groß gesehen werden, werden durch Hilmar Zaus seit 25 Jahren zuverlässig und geräuschlos erledigt. Er ist eine große Stütze im Vereinsleben der TGB. Dafür bedankten sich die Verantwortlichen mit einem Weißbierglas mit eingraviertem Vereinslogo und seinem Namen.