Spielort

Im Gebäude, das in seinen wesentlichen Teilen aus dem Jahr 1912/1913 stammt und im Jahr 1954 in Richtung Osten erweitert wurde, waren zum Beginn der Planungsarbeiten zur Generalsanierung fünf Unterrichtsräume, ein Ausweichraum, eine Schulküche, ein öffentliches Brausebad und zwei Lehrerwohnungen untergebracht.

Nach Gründung des Schulverbandes Brand – Ebnath – Mehlmeisel waren nur noch wenige Klassen in Brand untergebracht.  Die Schulküche und das Brausebad waren schon einige Jahre nicht mehr benutzt worden.

Unter dem damaligen Bürgermeister Karl Söllner reiften Pläne zur Umnutzung, um die Schule auch künftig im Ensemble Schule, Kirche, Max-Reger-Geburtshaus, Rathaus als ortsbildprägendes Gebäude zu erhalten. Zwei Jahre vorher war im Gasthof „Goldener Hirsch“ der Betrieb eingestellt worden, so dass der „Zeugsaal“, über Jahrzehnte Treffpunkt zu allen Gelegenheiten, für Veranstaltungen nicht mehr zur Verfügung stand.

Nach eingehender Beratung mit der Regierung  der Oberpfalz zum Umbaukonzept und eine mögliche Bezuschussung, wurde der Planungsauftrag dann 1987 erteilt.

Das Raumprogramm wurde mit dem Gemeinderat und  der Regierung so abgesprochen, dass für den Schulort Brand künftig zwei Klassen- und ein Ausweichraum zur Verfügung stehen sollte.  Die Schulräume sollten im Erdgeschoss untergebracht werden. Für das Ober- und das Dachgeschoss war die Nutzung als Mehrzwecksaal vorgesehen. Dafür sollte das gesamte Gebäude entkernt und die Zwischendecke zum Dachgeschoss hin entfernt werden. Ein kleiner Anbau im Osten war für eine mobile Bühne vorgesehen.

Die ursprünglichen Kosten waren mit rund 950.000,00 € veranschlagt. Die Maßnahme sollte – auch aus finanziellen Gründen – in mehreren Bauabschnitten durchgeführt werden.

Der erste Bauabschnitt war die Sanierung der Schulräume im Erdgeschoss. Im Schuljahr 1989/90 konnte der Schulbetrieb in den renovierten Klassenräumen aufgenommen werden.

Während der weiteren Baumaßnahmen traten einige zusätzliche Anforderungen auf. Besonders im älteren Teil des Gebäudes waren mehr Bauteile durchfeuchtet bzw. nicht mehr zu verwenden, als ursprünglich angenommen. Im Keller sollte ein zusätzlicher Gymnastikraum entstehen und ein Aufzug die drei Geschosse erschließen. Der Wunsch der Theatergruppe Brand,  das Bühnenhaus zu vergrößern und ein eigenes Bühnentreppenhaus zu schaffen, wurde erfüllt. Die ursprünglich geplante, mobile Bühne wurde durch eine fest eingebaute Bühne ersetzt.

Mindestens einmal im Monat traf sich der Bauausschuss der Gemeinde im Gebäude, um Details festzulegen. Als es an den Innenausbau ging, wurden mehrere Säle in der Umgebung besichtigt. Für die Bühnenausstattung wurde die Theatergruppe zur Beratung zugezogen.

Groß war die Freude bei allen Beteiligten, als vom Architekten Christian Drehobel im Mai 1991 unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidenten Krampol die Schlüssel an den Bauherrn übergeben wurden. 
Die Baukosten konnten, trotz erheblicher Mehraufwendungen, im wirtschaftlichen Rahmen von 1.245.000 € gehalten werden. Der Umbau wurde mit rund 600.000 € bezuschusst.

Das schönste Einweihungsgeschenk, das die Theatergruppe ihrem Bürgermeister und dem Gemeinderat machen konnte, war die Aufführung „Der Brandner Kaspar“ , mit der die Spielzeit im Mehrzecksaal eröffnet wurde.

Aktuelle Termine
  • 17.11. Monatstreff (20:00)
  • 18.11. Bühnenbau Entfällt.
  • 20.11. Beginn Kartenvorverkauf (00:00)
  • 25.11. Bühnenbau
  • 15.12. Monatstreff (20:00)
Ankündigungen

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  • April 2018:
    Vampir-Abend
  • November 2018:
    Augsburger Puppenkiste